Farbechtheit kein Problem!

Der Teufel liegt bekanntlich im Detail. Die neue Sommerkollektion ist fertig, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt: Das Rot der Schuhe findet sich in der Handtasche wieder und passt genau zum Schal. Von wegen! Oftmals stellt sich heraus, dass die sorgsam aufeinander abgestimmten Accessoires farblich nicht miteinander harmonieren.

Wie kann das sein? Dies beruht auf Zeit-, Entfernungs- und Abstimmungsproblemen in den heutigen Arbeitsabläufen. Wenn Hersteller die Farben von Textilien bestimmen, stoßen sie mit herkömmlichen Messgeräten oft an ihre Grenzen. Diese erkennen weder kleinteilige Muster noch berücksichtigen sie, dass die Textilstruktur die Qualität der Farben beeinflusst. color:communication bietet hier Abhilfe.

Dreidimensionale Oberflächen können mit herkömmlichen Messgeräten nicht exakt erfasst werden.

Herausforderung: Metamere Effekte

Designer arbeiten mit physischen Mustern und Moodboards über die sie ihre Farbvorstellungen kommunizieren. Diese Moodboards lassen sich mit Spektralphotometern jedoch meist nicht messen. Für alle in der Prozesskette nachgelagerten Einheiten wie Marketing, Einkauf, Qualitätssicherung und räumlich entfernte Färbereien bleibt so nur der Versand physischer Muster. Diese werden beispielsweise in der Färberei unter Normlicht visuell beurteilt, um ein Farbrezept oder Muster zu erstellen. Die Muster („Lab-Dips") werden dem Auftraggeber anschließend postalisch zur Beurteilung zugestellt. Die Betrachtung unter Normlicht löst jedoch nicht den Effekt, dass Farbproben unter einer Lichtart den gleichen Farbton besitzen, unter anderen Lichtverhältnissen aber unterschiedlich aussehen können (Metamerie). Kurzum, sollen in einer Kollektion verschiedene Stoffe farblich gleich erscheinen, ist der Konflikt bereits vorprogrammiert.

color:communication funktioniert anders: Egal ob meliert, gefasert oder kleingemustert, die Technologie gibt genau den Farbeindruck – also exakt den Farbton, den der Designer vor Augen hatte – originalgetreu am Bildschirm unter verschiedenen Lichtsituationen wieder. Zugleich lassen sich dem angezeigten Bild direkt spektrale Messwerte entnehmen. Eine multispektrale Datei ist somit visueller und messtechnischer Beweis zugleich. Somit können Sie mit allen Beteiligten in der Prozesskette, vom Entwurf bis zur Produktion, schnell und exakt digital kommunizieren – sowohl den Farbeindruck, als auch den exakten Messwert, Pixel für Pixel. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven.

Mit dem Demoliner kommen die Farbspezialisten von caddon zu Ihnen und demonstrieren vor Ort, wie Ihre Farbkommunikation in Zukunft aussehen könnte. Mit dem can:scan vermessen sie Ihre individuellen Materialproben multispektral. Am Normlicht-Arbeitsplatz can:view vergleichen sie Ihre Muster direkt mit der Darstellung auf dem Monitor. Hier unser Video.

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